Bundesamt für Naturschutz

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Steckbrief OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD), gegründet 1961


Mitglieder:

34 Mitgliedstaaten (Australien, Belgien, Chile, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Luxemburg, Kanada, Korea, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, USA); Europäische Kommission hat Mitwirkungsrecht


Ziele:

Förderung integrierter Politiken der Mitgliedstaaten, Erarbeitung von Umweltprüfberichten, in denen die Umweltpolitik der Mitgliedstaaten und deren Umsetzung evaluiert wird.

Im Themenbereich Naturschutz befasst sich die OECD insbesondere mit Methoden zur Bewertung des Wertes von Biologischer Vielfalt sowie mit Indikatoren.


Arbeitsweise:

Die OECD hat seit 1970 ein eigenes Umweltprogramm und einen Umwelt-Ausschuss (Environmental Policy Committee, EPOC). Die OECD stellt den Regierungen Analysen zur Verfügung, mit Hilfe derer Umweltpolitiken effektiv und wirtschaftlich effizient umgesetzt werden können. Dazu zählen insbesondere Umweltinformationen, Umweltdaten und Politikanalysen.

Die OECD liefert international anerkannte Instrumente, Entscheidungen und Empfehlungen für Politikbereiche, in denen eine multilaterale Abstimmung notwendig ist, damit einzelne Länder in einer globalisierten Welt bestehen können.

Die Arbeitsweise der OECD beruht auf den Prinzipien von Dialog, Konsensus und gegenseitiger Überprüfung (Peer review). Entscheidungsorgan ist das Council, das aus Repräsentanten der Mitgliedstaaten besteht.