Bundesamt für Naturschutz

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Solarenergie


Die von der Sonne bereitgestellte Energie kann auf zwei Arten zur Energiegewinnung und -nutzung vom Menschen in Anspruch genommen werden. Mit Hilfe der Fotovoltaik kann Strom, durch sogenannte Sonnenkollektoren Wärme erzeugt werden. Während die Wärmegewinnung in Deutschland derzeit hauptsächlich im städtischen Bereich (Hausbesitzer, kommunale Gebäude) als Alternative zu gas- oder ölbefeuerten Brennkesseln bei Heizungsanlagen und zur Warmwasseraufbereitung zum Einsatz kommt, gibt es bei der Stromproduktion neben gebäudeintegrierten auch großflächige Anlagen in der „offenen Landschaft“. Die sog. Fotovoltaikfreiflächenanlagen (PV-FFA) außerhalb von Ortschaften machen in den letzten Jahren (2010 bis 2015) noch ein Drittel des Zubaus aus und benötigen zwischen 1,6 bis 3 ha/MWp installierter Leistung.

Die Nutzung von Sonnenenergieanlagen an Gebäudefassaden und auf Dächern, sowohl für die Wärme- als auch Strombereitstellung, sollte aus Sicht des BfN Vorrang haben. Bei der Errichtung von PV-FFA auf der freien Fläche sollten aus Naturschutzsicht verschiedene Kriterien berücksichtigt werden, um die jeweilige Anlage möglichst landschaftsschonend und unter Beachtung der ökologischen und naturräumlichen Gegebenheiten zu errichten. Räumliche Vorgaben sind bereits im EEG, dem maßgeblichen Vergütungsinstrument für Strom aus Fotovoltaikanlagen, enthalten. Darüber hinaus gibt es eine zwischen dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) im Jahr 2005 getroffene Vereinbarung zu  Kriterien zur Errichtung von PV-FFA, die zur Konfliktminderung und zur Minderung der Auswirkungen auf Natur und Landschaft beachtet werden sollten.

Verschiedene Fotovoltaikanlagen

aufgeständert
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als sog. Mover
als sog. Mover
als Dachanlage
als Dachanlage